Was sind Ödeme  und was kann ich dagegen tun?

Namentlich bezeichnen Ödeme eine Schwellung oder Geschwulst. Abgeleitet aus dem griechischen Sprachgebrauch von dem Wort Oidema meint man umgangssprachlich auch Wassereinlagerungen und geschwollene Körperregionen.

Oedeme Hilfe
Ödeme Hilfe

Wenn Wasser sich im Gewebe sammelt, dann ist das ist ein Ödem. Ödeme sind Wassereinlagerungen und Ansammlung von zu viel Wasser im menschlichen Bindegewebe. Auftreten können Ödeme an allen Körperregionen und Körperteilen.

Es gibt geschwollene Beine, Füße aber auch Arme und selbst im Gesicht können Schwellungen und Wassereinlagerungen auftreten. Ödeme die  Wasseransammlungen im Gewebe darstellen, machen mal mehr und weniger Probleme. Die Ursachen von Ödemen sind allerdings verschieden.

Ursachen von Ödemen

Wer immer wieder Schwellungen an Extremitäten und Körperregionen bemerkt, der sollte natürlich der Ursache dieser Ansammlungen von zu viel Wasser im Körper kennen. Wenn man den Grund und damit die Ursachen der Ödeme kennt, wird es einfacher die Beschwerden zu lindern.

Es gibt angeborene Ursachen wie Stoffwechselstörungen und Erbkrankheiten die zu Ödemen führen können. Aber die meisten Menschen mit Ödemen haben diese im Laufe des Lebens erworben und bestimmte Auslöser wie Krankheiten, Op`s oder Umstellung der Lebensgewohnheiten.

Typische Anzeichen und Symptome bei Ödemen

Es gibt ganz eindeutige Symptome die auf ein Ödem deuten können. Jedem ist klar, wenn mehr als normal an Wasser im Gewebe eingelagert ist, dann sieht man Schwellungen an Beinen, Armen, Gesicht, Fußknöchel und Fuß aber auch Bauch und innere Organe können betroffen sein. Man nimmt es oft nicht sofort wahr, weil die Wasseransammlung ja allmählich erfolgt.

Die Ödeme die am meisten bekannt sind, heißen Lymphödem und Lipödeme. Weil das die häufigsten Ödem-Arten sind, versuchen wir darüber zu informieren.

Dementsprechend erfolgt eine bewusste Wahrnehmung oft erst ab einem bestimmten Volumen oder wenn die Ödeme groß sind. Je nachdem welche Körperregion betroffen ist, kann man zum Beispiel bei Ödemen der Beine ein Spannen und einen Druck spüren. Zuerst kommen Betroffene schlecht in das Schuhwerk oder sind froh, wenn die Schuhe ausgezogen werden können.

Ödeme was tun ?
Ödeme was tun ?

Drucktest: Ärzte machen einen Drucktest meist als Routine wenn über schwere Beine oder Schwellungen der Extremitäten berichtet wird. Dabei drückt der Arzt den Daumen an der geschwollenen Stelle in das Gewebe mit sanftem Druck. Er beobachtet nun die Druckstelle genau. Wenn die Stelle eingedrückt bleibt und erst nach einiger Dauer wieder im Normalzustand also glatt ist, dann wird ein Ödem vermutet und weiter untersucht.

Arten von Ödemen Lymphödem vs. Lipödem

Lymphödeme: Geschwollene Arme oder Beine? Ein Lymphödem könnte die Ursache sein. Was sich im ersten Moment ziemlich gravierend anhört, ist aber nur halb so schlimm. Denn mit einer rechtzeitigen Diagnose sowie der geeigneten Behandlung, können die Symptome ganz einfach behoben werden. Gesicht, Beine, Arme aber auch Füße, Knöchel und der Bauch kann betroffen sein.

Ein Lymphödem kann also alle Körperteile betreffen und an jeder Körperregion auftreten. Je nach Ursachen und Ausprägung, sind die Ödeme unterteilt und können mit gezielten Maßnahmen behandelt und verbessert werden. Lymphdrainage und Massagen der betroffenen Regionen, sind das erste Mittel was bei Lymphödemen Verbesserung bringen kann. Welche Massage-Geräte und Massage-Arten besonders gut helfen sollen, beschreiben wir extra. Hier steht noch mehr Info über Lymphödeme >>>

Typische Symptome von Ödemen der Lymphe:

Wer ein Lymphödem mit Wassereinlagerungen in Beinen, Armen, Füßen mit Knöcheln oder Händen und Fingern hat, der kann typische Anzeichen feststellen. Auch nach einer OP kann man vorübergehend ein Lymphödem entwickeln und Merkmale die auf Wasseransammlungen und ein Lymphödem hindeuten bemerken.

Einige typische Symptome und Gründe für Lymph-Ödeme :

  • einseitige Schwellungen von Gliedmaßen z.B. rechter Knöchel geschwollen
  • beim Zusammenkneifen der Haut werden keine Falten sichtbar ?
  • Sie haben sich kürzlich einer OP unterzogen und seit dem Ödem ?
  • Verletzungen an der betroffenen Stelle
  • Schwellungen von Körperteilen wie Beine, Füße, Hände, Arme, Gesicht, Oberschenkel
  • pralle, sehr glatte Haut, als unangenehme Spannung spürbar

Lymphödeme kann Jeder welche bekommen ?

Jeder kann Lymphödeme bekommen. Der ganze Körper kann von einem Lymphödem betroffen sein. Trotzdem sind bestimmte Körperteile und Regionen besonders betroffen. Die Mehrzahl aller Betroffenen klagen über Lymphödeme der Beine, Arme und Füße. Häufig sind auch Oberschenkel und Po betroffen, was natürlich auch Betroffene aus ästhetischen Gründen stört. Oft betroffen und bemerkt sind:

  • Lymphödeme Beine
  • Arme mit Lymphödemen
  • Oberschenkel und  Po mit Lymphödem
  • Geschwollene Füße & Knöchel Lymphödem
  • Lymphödem Gesicht

Was ist ein Lipödem ?

Bei einem Lipödem ist eine Störung der Fettverteilung im Körper ursächlich für Beschwerden und Anzeichen der Ödeme. Hier empfehlt es sich, am besten einen Arzt aufsuchen der sich mit Lipödemen auskennt. Diese Übersicht hier gibt nur erste Aufschlüsse, ob es sich wirklich um das Krankheitsbild handeln kann.

Was unterscheidet ein Lipödem vom Lymphödem ?

Ein Lipödem entsteht durch eine unausgeglichene Fettverteilung des Körpers. Äußerlich erinnert es an Wassereinlagerungen, dabei handelt es sich aber ausschließlich um Fett. Eine weiter mögliche Ursache ist zum Beispiel eine OP. Das Krankheitsbild tritt häufig am Bauch, in den Oberschenkeln oder in den Waden auf.

Anzeichen & Symptome

  • Ihre Beine fühlen sich schwer an
  • Sie neigen verstärkt zu blauen Flecken
  • bei Druck auf die betroffene Stelle entstehen Schmerzen
  • Ihr Oberkörper zeugt von einer schlanken Statur, nur die Beine sind geschwollen und dick
  • Hitze-Gefühl in den Beinen

Fazit zu Ödemen: Wer glaubt er hat Ödeme, sei es nun der Anfang von einem Lymphödem was nur vorübergehend auftritt oder in der Familie Menschen an Lipödemen erkrankt sind. Es lohnt sich nicht nur etwas gegen Ödeme zu unternehmen sondern sollte für alle Betroffenen ein MUSS sein.

Selbst was gegen Ödeme tun !

Nur wer ernsthaft dagegen vorgeht und  zum Beispiel die Ernährung optimiert, Lebensgewohnheiten umstellt oder nach fachärztlichem Rat seine Beweglichkeit verbessert und Spaß an Bewegung und Freizeitsport findet, der hat gute Chancen die folgen von Ödemen zu mindern. Wichtig scheint es auch nicht nur die Symptome zu behandeln, auch wenn leider mancher Arzt nur noch darauf fixiert ist, sondern die Ursachen der Ödem-Bildung zu finden.

Nur wenn man eine Ursache kennt, kann auch ursächlich und wirksam behandelt werden. Wichtig ist sich mit dem Thema Ödeme auseinander zusetzen und dran bleiben. Eine Verbesserung ist immer möglich und mit kleinen Schritten kann man selbst einiges gegen Ödeme tun.

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